Preisverleihung 2005: Hans Peter Haselsteiner mit Preisträger Stefan Wykydal <br><br>
Preisverleihung 2005: Hans Peter Haselsteiner mit Preisträger Stefan Wykydal

ARTAWARD 2005
Der Hang zu realistisch-figürlichen Tendenzen und internationalen Trends ging aus  375 Bewerbungen hervor, die als Werkdokumentationen beim Strabag Kunstforum eingereicht wurden. Durch eine Vorjury wurden 72 Endteilnehmer ermittelt, die je drei Originale der Endjury vorlegten.

Die Jury des Jahres 2005 bestand aus Dr. Ingried Brugger, Direktorin des BA-CA Kunstforums in Wien; Prof. Peter Weiermair, ehemals Direktor der Galleria d´Arte Moderna di Bologna; Mag. Andrea Jungmann, Managing Director Sotheby´s Austria sowie dem Direktor und der künstlerischen Leiterin des Strabag Kunstforums, Wilhelm Weiss und Barbara Baum.
Preisträger des Art Award 2005 wurde


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Der gebürtige Salzburger Markus Krön konfrontierte uns mit dem starken Stimmungsgehalt der österreichischen Landschaft mittels eines raffinierten Aussschnittverfahren mit phsychologisierender Wirkung. Skurilität und schwarzer Humor die in der Landschaft ausgesetzten Figuren.

Die Malerei der aus Bergamo stammenden Künstlerin Michela Ghisetti ist auf Stoff ausgeführt.Sie ironisiert charmant die Kronleuchterromantik des alten Österreich. Die aus mehreren Teilen zusammengesetzten Arbeiten inkludieren ihre Selbstdarstellung und  haben das gewisse Augenzwinkern und die lebenslustige Energie der in Wien lebenden italienischen Künstlerin und Bühnenbildnerin.

Der Wiener Christian Schwarzwald lebt und arbeitet in Berlin. Er hat für diese Ausstellung eine raumbezogene Installation bestehend aus vielen Papierarbeiten gefertigt. Räumlichkeit, Zeichnung und Malerei bieten ein Spannungsfeld, das sehr persönliche Bildausschnitte sowie zeitkritische Inhalte vereint. 

Blick in die Art Award Ausstellung 2005<br><br>
Blick in die Art Award Ausstellung 2005

Stefan Wykydals Gouachen sind humorvoll und sehr pastos umgesetzte Interpretationen des öffentlichen Raums, von Plätzen, Kunst am Bau vor Gemeindebauten, von Bushaltestellen, Schulen. Auf die auf den ersten Blick ganz normal sich einfügenden Relikte der Stadtverschönerung stößt man bei jedem Stadtspaziergang und entdeckt ihre oft absurde Formgebung auf den Bildern Wykydals neu.

Die Wienerin Sonja Gangl beschäftigt sich mit Kunst im öffentlichen Raum und arbeitet seit vielen Jahren an konzeptuellen, poetischen Arbeiten zum Thema Film und Filmende. Sie ist heute mit drei fein akzentuierten Zeichnungen betitelt „The End“ zu sehen, die Ausschnitte aus dem Drehbuch Leben mit surrealer Bildpoesie vereinen.