THE END_1000, Bleistift/Grafit auf Papier, 150 x 273 cm                                                                                     <br>Grafische Sammlung Albertina, Wien<br>
THE END_1000, Bleistift/Grafit auf Papier, 150 x 273 cm
Grafische Sammlung Albertina, Wien
SONJA GANGL / ENDE

Der Gesamtpreisträgerausstellung des ART AWARD mit allen prämierten Werken folgte als zweite von fünf Einzelausstellungen im Oktober 2005 die Ausstellung von SONJA GANGL‚ ´La storia senza fine’ in der ART LOUNGE im STRABAG HAUS.
Die aufwendigen Zeichnungen und Inszenierungen zum Thema „The End“ (Filmenden) sind durch mediale Technik und Material bestimmte Arbeiten, die Poesie, Nostalgie, scharfe Analyse und den Sinn für feinsinnige Details beinhalten. Warenästhetik, Körperkult, Kunstlabels (Rebekka-Projekt) sowie Kunst im öffentlichen Raum sind Themen ihres seit 1994 durchgängigen Gesamtkonzepts.

das Hauptwerk der Ausstellung<br><br>
das Hauptwerk der Ausstellung

Die Künstlerin arbeitet vorwiegend in den Medien Fotografie, Video und Computer. Sie verbindet diese medialen Ansätze mit den klassischen Medien wie Zeichnung oder Malerei. Die Wechselwirkung zwischen fotografischen und malerischen Strukturen der Bildfindung stellt die Künstlerin nicht nur in ein formales Spannungsfeld, sondern auch in ein inhaltliches. Die inhaltliche Verbindung und Gegenüberstellung von Betrachtung und Voyeurismus, Begehren und Konsum, Sexualität und „Disembodied - Körperlichkeit“ fusioniert sie zu einer höchst aktuellen Erweiterung  der malerischen und zeichnerischen Verarbeitung von fotografischem Material.
Dr. Dirk Snauwaert – WIELS, Contemporary Art Center, Brüssel 

Detail, THE END_1000<br><br>
Detail, THE END_1000

SONJA GANGL

1965          geboren in Graz
1984-1992 Akademie der bildenden Künste, Hochschule für angewandte Kunst Wien
lebt und arbeitet in Wien

Einzelausstellungen

1995-1996   Chicago Kiss, Flughafen Wien, Pier West (Kunst im öffentlichen Raum)
1997            summer starts june 10th, Austrian Cultural Institute
1998            Rebeka Underwear, Neue Galerie am Joanneum-Studio, Graz
1999-2000   Rebeka Underwear, Jahresprojekt, Kunstverein Wolfsburg, Deutschland
2000            Rebeka Headquarter, Kunstverein Wolfsburg, Deutschland
2002-2005    t+4e, Kunst am Hauptplatz Graz
2004-2005   15° 26´ 15´´  47° 05´ 12´´,Bushaltestelle Wirtschaftskammer Graz
2005             Le dernier souffle by Rebeka International, Viktor Bucher,Wien

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Preise und Stipendien

1992     Kunstförderungspreis für bildende Kunst der Stadt Wien
1996     Auslandsstipendium London, Bundeskanzleramt Sektion für Kunst
1999     Auslandsstipendium New York City, Bundeskanzleramt Sektion für Kunst
2002     Kunstförderungspreis der Stadt Graz
2004     Förderungspreis des Landes Steiermark
             Onufri Prize 2004 (Çmimi special), Tirana



> Sonja Gangl
THE END_1, Graphit auf Büttenpapier, 52 x 77 cm, 2002<br><br>
THE END_1, Graphit auf Büttenpapier, 52 x 77 cm, 2002

Gruppenausstellungen

2003  Operation Figurini - Eine Reise in das Innere von Wien, Wien
          Art position 2003 - Jahresüberblick zur jungen Kunst in Wien, Wien
          Fluten, Wasserturm Wien, Steirischer Herbst, Viktor Bucher, Wien
          all about : femal sex”Galerie Academia, Salzburg
2004  StadtbewohnerInnen - City Dwellers, Forum Stadtpark, Graz
          Identitäten, Projektraum Viktor Bucher, Wien
2005  Gekleurde Vormgeving, Stedelijk Museum, Amsterdam 
          Kontra–Punkte, House of Arts, Pecs, Ungarn

> Sonja Gangl

THE END_111, Buntstift/Papier, 50 x 64, 2005<br><br>
THE END_111, Buntstift/Papier, 50 x 64, 2005

Seit 1991 arbeitet Sonja Gangl an Kunstprojekten im öffentlichen Raum und an ihrem Konzept zum Thema Film(ende).

...So verließen sie die Lichter des Einkaufszentrums und nahmen Abschied von Carl Barrington, überließen ihn den anderen verbliebenen Gespenstern des alten Landsitzes und dessen ungewissen Schutz; und tollten davon in den Regen dieser Nacht, jeder endlich zu seinem eigenen Zuhause, seiner heißen Dusche, einem trockenen Handtuch, dem Fernsehen vor dem Schlafengehen, einem Gutenachtkuss und zu Träumen, die niemals mehr ganz unbeschwert sein konnten.
(aus: Thomas Pynchon, „Spätzünder“, Rowohlt Verlag, 1985 )