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Gironcoli-Kristall

Der Gironcoli-Kristall mit 9 Polyesterskulpturen Bruno Gironcolis, Foto: Rudi Froese Photography

"Ich dachte, eine Verbindung zwischen wirtschaftlichem Geschehen und künstlerischen Ausdrucksarten sei möglich. Das Ergebnis liegt hier vor. Sehen Sie selbst."
Bruno Gironcoli

Die Skulpturen und Papierarbeiten des Künstlers Bruno Gironcoli bilden einen der wichtigsten Sammlungsschwerpunkte der STRABAG Artcollection.
Die im Juni 2004 eröffnete Kunst- und Eventlocation GIRONCOLI - KRISTALL zeigt als erste museale Dauerpräsentation in Wien neun monumentale Polyesterskulpturen, Dauerleihgaben des internationalen bekannten Bildhauers (geboren 1936 in Villach, gestorben 2010 in Wien). 

Die meterhohen, maschinenhaft-organischen, in Gold- und Silbertönen gehaltenen „Mutterskulpturen“ ("Ungeborenen") aus den neunziger Jahren sind neuer Erfahrungsraum und Schwerpunkt im futuristisch wirkenden Werk des Künstlers. Die riesige Modelle in Silber- oder Goldbronzefarbe sind im Maßstab 1:1, in Gips, Polyester und Metall gefertigt. Drei zur STRABAG Artcollection gehörige Güsse auf der Plaza vor dem STRABAG Haus verweisen auf das spektakuläre Innere des Kristalls, der einen neuen kulturellen Akzent in der Wiener Donau-City setzt.

Beeinflusst durch den Existentialismus in Paris und Alberto Giacometti, arbeitete Gironcoli in seiner Frühzeit an den Darstellungsmöglichkeiten der menschlichen Figur und fand bald zu einer eigenständigen, reduzierten Formensprache. In den 60er Jahren entstanden Aktskizzen, Drahtskulpturen und erste abstrakte Polyesterobjekte (Köpfe). Waren die von Gironcoli verwendeten Objekte in den früheren Installationen im Raum (environments) oder Objektkästenkästen ausgebreitet, so entstanden ab den 90er Jahren aus figürlichen und technischen Teilen zusammengesetzte Polyesterskulpturen.Die vom Künstler meist unbetitelten, meterhohen, maschinenhaft-organischen Werke wurden 1997 in der Ausstellung „Die Ungeborenen“ im MAK, dem Wiener Museum für angewandte Kunst, präsentiert. In den unzähligen Papierarbeiten, Mischtechniken und seriellen Grafiken Gironcolis wiederholen sich variantenreich die Motive seiner Skulpturen - als Wechselwirkung im künstlerischen Spektrum.

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