Artcollection

Erwin Wurm, House attack, 2006, Installation am Dach des STRABAG Gebäudes in Bratislava, Foto: STRABAG SE

Mit rund 3.500 Werken zeitgenössischer Malerei und Grafik von etwa 350 österreichischen Künstlerinnen und Künstlern zählt die STRABAG Artcollection zu den bedeutendsten privaten Kunstsammlungen Österreichs. Aufgrund der Internationalisierung des STRABAG Artaward im Jahr 2009 wird die Sammlung kontinuierlich mit Werken internationaler Künstlerinnen und Künstler ergänzt.

Die STRABAG Artcollection ist eine ständig wachsende, wandlungsfähige und wandernde Sammlung, die wechselnde Standorte und Werke von Künstlerinnen und Künstlern aller Generationen miteinschließt. Die Identifikation der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit den sie umgebenden Bildern, aber auch positive Kritik trägt zu einer inspirierten Atmosphäre und gesteigerter Aufmerksamkeit auf das eigene Umfeld bei. Die Auseinandersetzung mit Kunst am Arbeitsplatz wirkt motivierend und regt zu lebendigem Austausch an. Diese gedankliche Öffnung spiegelt sich auch in der Transparenz der Konzernarchitektur wider. Die Kunstwerke sind keineswegs in einem Depot oder Museum verwahrt, sondern befinden sich an über 60 Konzernstandorten der STRABAG SE im In- und Ausland. Das Team des STRABAG Kunstforum erstellt unter Berücksichtigung der architektonischen Gegebenheiten für die jeweiligen Gebäude kuratorische Gesamtkonzepte.

In vielen Konzerngebäuden ist die Kunst in der Gestaltung des Eingangsbereiches auf den ersten Blick sichtbar: Außergewöhnliche Werke machen hier den Stellenwert von Kunst im Konzern deutlich. Das Foyer des STRABAG Hauses in Wien etwa zeigt ein gewaltiges Werk mit einer Höhe von acht Metern von Helmut Ditsch, das Haus in Bratislava beherbergt im großzügigen Eingangsbereich einen aus neun Teilen, sich auf sechs mal neun Metern erstreckenden Schüttbildzyklus von Herman Nitsch. Zusätzlich weisen auch vor den Gebäuden platzierte Skulpturen auf den „musealen“ Inhalt hin: In Bratislava ist es die Skulptur „House Attack“ von Erwin Wurm und vor dem Gebäude in Spittal/Drau befindet sich eine sechs Meter hohe Plastik eines Löwenzahns von Thomas Stimm. Ergänzend zu den Bronze- und Aluminiumgüssen von Bruno Gironcoli auf dem Firmengelände in Wien – einem Highlight der STRABAG Artcollection - werden im GIRONCOLI-Kristall, einer dem Wiener STRABAG Haus angegliederten, multifunktionalen Kunst- und Eventhalle, neun Monumentalskulpturen Bruno Gironcolis als Dauerleihgaben präsentiert.

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