Christian Eisenberger

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Christian Eisenberger begann seine Ausbildung 1999 in der HTBLVA Graz-Ortweinschule in Graz. Anschließend studierte er von 2000 bis 2004 Transmediale Kunst in der Klasse von Brigitte Kowanz an der Akademie der bildenden Künste Wien. Bekannt wurde der Künstler durch abertausende bemalte Pappkartons, die er zuerst noch anonym im öffentlichen Raum platzierte. Als Motive fanden sich darauf gesellschaftliche Außenseiter, wie Migranten oder Bettler. Später kamen die Fotos berühmter Figuren der Weltgeschichte zur Darstellung, zumeist versehen mit einem Heiligenschein. Typischerweise waren diese mit einer Zahl versehen, der letzte trug die Nummer 9975.1 Der ephemere Charakter dieser frühen Serie findet sich auch heute noch in zahlreichen Arbeiten. Christian Eisenbergers Werk insgesamt widersetzt sich einer genauen Kategorisierung.[1] Trotzdem wird es immer wieder mit Land Art, Konzeptkunst, Arte povera, Appropriation Art, Performance, Videokunst u.a. in Verbindung gebracht. Daneben finden sich aber auch zahlreiche Bezugspunkte zu klassischen Genres, wie (expressionistischer) Malerei und Skulptur. Ebenso zahlreich sind die Themen, um die das Werk kreist: Klassische Sujets der Kunstgeschichte (Leben, Tod, Vanitas-Motive) werden dabei ebenso behandelt, wie politische und institutionskritische Ansätze. Seine Kunst erschafft ein komplexes, aber keineswegs pathosreiches Universum. Der Künstler arbeitet typischerweise in Serien, einzelne Ansätze und Ideen werden oft über Jahre bearbeitet. Sein Werk wächst dabei nicht linear, sondern radiär.

christianeisenberger.com/

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