Wilhelm Drach

Künstlerinnen und Künstler
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Wilhelm Drach (Wien 1952) absolvierte seine Ausbildung an der Höheren Graphischen Bundes-Lehr- und Versuchsanstalt und unterrichtete ebenda bis 2018. Darüber hinaus studierte er an der Akademie der bildenden Künste Wien. In Drachs Gemälden begegnen sich malerische Fläche und grafische Spur. Der Künstler arbeitet dabei stets in Serien – seien es Landschaften, Frauendarstellungen oder Köpfe – und formuliert darin seine persönliche Sicht auf reale Eindrücke. Das Sujet des „Kopfes“ beschäftigt ihn bereits seit den 1980er-Jahren, wobei er stets bedacht ist, das Wesen und den Charakter einer Figur zu erkennen und behutsam wiederzugeben. Die Reflexion über Bildinhalt und Malprozess sind für Drach immanent. Obgleich der Eindruck entsteht, als wären seine Arbeiten spontan mit schnellen Gesten enstanden, zieht sich der Arbeitsprozess über Jahre hinweg. Das non finito in Drachs Kunst veranschaulicht die zahlreichen Möglichkeiten und die stetige Weiterentwicklung seines Werks, wobei die Herausforderung für den Künstler auch darin besteht, den richtigen Zeitpunkt zu definieren, in dem das Werk abgeschlossen ist.

www.wilhelm-drach.at
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